13/1  The old model will work for the next two, three years, but then it's over

Category: Mobile Market    By editor at 12:31
It's an old article (18.12.2007) from the Financial Times Germany, but I think it is a relevant one (thanks Timo).

Basically it comes down to this: E-Plus CEO Thorsten Dirks initiates a strategy change. They no longer believe in the walled garden strategy doing everything by themselves, but they see that they have to cooperate with creative internet companies.

The portal strategy (T-Zones, Vodafone Live or iMode...) has failed. For clients these portals are not attractive enough: they are too expensive and not user friendly.

And there is no time to loose. The incumbents do not have more than two, three years, then their current business will be dead.

Quotes from FTD's E-Plus bricht mit altem Geschäftsmodell
Selbst mit eigenen Angeboten wie den multimedialen Kurznachrichten MMS, Handyportalen wie T-Zones, Vodafone live oder gar dem Schmalspur-Internet iMode erlitten die Netzbetreiber Schiffbruch: Sie sind für Nutzer zu umständlich, zu teuer, zu unattraktiv.

[...] Statt alles in Eigenregie anzubieten, will sich E-Plus lieber an externe Dienstleister halten - und an deren Umsätzen teilhaben. Wie stark, steht noch in den Sternen. "Noch sind wir in einer guten Position, mit den attraktivsten Internet-Unternehmen Partnerschaften einzugehen. Noch haben wir Technik, Wissen, Kunden und Kanäle zu bieten, die sich andere erst mühsam erarbeiten müssten", sagte Dirks.

Die Zeit drängt. Allenfalls zwei bis drei Jahre könnten die Netzbetreiber noch von ihrem heutigen Geschäft leben, analysierten die Düsseldorfer intern.

[...] "Im Mobilfunkwettbewerb geht es um Ideen, Geld und Tempo. E-Plus hat seine Schwächen offenbar treffend analysiert - und zieht die richtigen Schlüsse", sagte Arndt Rautenberg, Telekomexperte der Strategieberatung OC&C, zu den Plänen. Defizite sieht er hingegen bei Marktführern - weltweit: "Gerade die Ex-Monopolisten wollen noch zu häufig alles selbst machen. Das kann nicht funktionieren."

Die Mehrzahl der Netzbetreiber sei weiterhin davon überzeugt, neben dem Zugang zum Mobilfunk auch künftig noch die Inhalte und Dienste bestimmen zu können. Dafür fehle ihnen oft nicht nur die Kompetenz, sondern auch die entsprechende Kultur und das passende Personal. "Es ist schwer abzuschätzen, was der Markt morgen oder übermorgen verlangt. Breite Partnerschaften mit einer Vielzahl kreativer Unternehmen sind daher die bessere Strategie als der Versuch, alles in Eigenregie entwickeln zu wollen", sagte Rautenberg.




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